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Arabisch sprechende Christen in Israel: Ein Leben mit Zukunft

Datum:

04.04.2022

Uhrzeit:

19:00 Uhr

Ort:

Teams Meeting

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Montag: 04.04.2022

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Online-Vortrag via Teams


Wer sich in Deutschland öffentlich positiv über Zionismus äußert erhält, wie auch weltweit, häufig vehementen Widerspruch. Dem jüdischen Staat wird unterstellt, den Lebensraum der arabischenMitbürger in unzulässiger Weise einzuengen. Hierbei sitzen die Christen meist zwischen allen Stühlen. Sehr schnell steht der Apartheitsvorwurf im Raum und wird gerne auch von der weltweiten BDS-Bewegung in unsachlicher, dämonisierender Weise, oft verdeckt, gegen das Existenzrecht Israels instrumentalisiert. Immer wieder werden Konflikte zwischen den christlichen Kirchen und dem jüdischen Staat hochgeschaukelt. Dabei beherbergt Israel die einzige christliche Gemeinde im Nahen Osten, die noch wächst. Unsere Referentin, Frau Dr. Heldt, stellt in ihrem Vortrag die Geschichte der arabisch-sprechenden Christen in Israel dar und diskutiert ihre aktuelle Lebenssituation. Damit bereiten wir uns auch inhaltlich auf dieVollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen mit 350 Mitgliedskirchen aus 110 Ländern vor, die vom 31.08.-08.09.2022 in Karlsruhe stattfindet.

Reverend Dr. Petra Heldt, Jerusalem

Dr. Petra Heldt stammt aus Berlin und studierte evangelische Theologie in Berlin, Heidelberg und Amsterdam. Sie lebt in Jerusalem und ist seit 1986 Direktorin der Ökumenisch-Theologischen Forschungsgemeinschaft in Israel. Heldt ist Fakultätsmitglied am Jerusalem University College für den Fachbereich Hebräische Wurzeln des Christentums und christliche Geschichte und Theologie im Mittleren Osten. Sie ist aktives Gründungsmitglied des Knesset-Ausschusses Christlicher Verbündeter und der Jerusalemer Initiative für die Integration arabisch-sprechender israelischer Christen in Israel. Von der Hebräischen Universität Jerusalem erhielt sie 1998 den Preis für Interreligiöse Verständigung. Seit 2005 ist sie außerdem Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Von Israel erhielt sie in 2013 die Auszeichnung über "Standhaftes Engagement für den Staat Israel und andauernde Beiträge zum jüdischen Staat".

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