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Antisemitismus als alltägliche Ideologie der Ungleichwertigkeit

Tom Uhlig, Anne-Frank-Gedenkstätte Frankfurt

Datum:

22.03.2021

Uhrzeit:

19:30 Uhr

Ort:

Zoom Konferenz

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Vortrag von Tom Uhlig, Bildungsstätte Anne Frank Frankfurt


Antisemitismus ist ein alltägliches Phänomen in Deutschland: Sämtliche jüdische Einrichtungen müssen unter ständigem Polizeischutz stehen und Jüd*innen werden auf der Straße immer wieder angefeindet, wenn sie etwa eine Kippa oder einen Davidstern tragen. Dennoch scheint es häufig schwerzufallen, Antisemitismus in seiner primären wie in seiner sekundären (z.B. als überzogene “Israelkritik“) Ausprägung als solchen zu erkennen und zu verurteilen.
Der öffentliche antisemitismus-kritische Konsens der Bundesrepublik ist fragil, denn auch wenn kaum jemand von sich behauptet, Antisemit*in zu sein, können wir davon ausgehen, dass das Ressentiment latent weit verbreitet ist und sich in Krisensituationen wie wirtschaftlichen Einbrüchen, internationalen Konflikten oder wie jetzt gerade in der Corona-Pandemie Bahn bricht - häufig mit gewaltsamen Konsequenzen.

Tom Uhlig (M.Sc.), Bildungsreferent der Bildungsstätte Anne Frank, war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der IPU Berlin und hat Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. studiert. Mehr zur Bildungsstätte Anne Frank unter bs-anne-frank.de.

Anmeldung:

Anmeldung: geschaeftsstelle.difk@landratsamt-karlsruhe.de

Oder direkt  über das Anmeldeformular https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeqCc3vSV1fLDyaM5RBL6CuELsHviUAGXPYNS2nyqgH7IH5ag/viewform

Infos auch telefonisch unter 01578 / 4344594.

Veranstalter:
AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V.
Deutsch-Israelischer Freundeskreis in Stadt- und Landkreis Karlsruhe e.V.
Jüdische Kultusgemeinde Karlsruhe K.d.ö.R.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen den Rassismus, in Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe sowie der AG Garten der Religionen statt.

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